Erneut kaum Besserung bei Mittelabflüssen
Im März 2026 verzeichneten offene Publikumsimmobilienfonds Nettomittelabflüsse von 668 Millionen Euro. Sie lagen damit zwar erwartungsgemäß erneut unter den Rekordabflüssen aus dem Dezember, aber immer noch auf sehr hohem Niveau. Insgesamt summieren sich die Abflüsse damit mittlerweile auf 16,1 Milliarden Euro.
Die Mittelrückflüsse, also die Rückgabe von Fondsanteilen brutto, gingen mit 817 Millionen Euro ebenfalls zurück. Der Bruttofondsabsatz fiel im selben Zeitraum auf 149 Millionen Euro und damit erneut auf einen der niedrigsten Werte aller Zeiten. Bereinigt um Sparpläne und automatische Wiederanlagen von Ausschüttungen existiert also weiterhin so gut wie kein Fondsabsatz.
Die Verbesserung imMärz ist erneut eher gering ausgefallen. Entscheidend wird jetzt sein, ob es in den nächsten Monaten zu einer deutlichen Besserung kommt oder ob die aktuelle Situation zumindest kurzfristig ein temporäres neues Normalniveau darstellt. Aufgrund der zwölfmonatigen Kündigungsfrist könnte es zudem sein, dass es infolge der kürzlich eingetretenen Fondsschließungen und des entsprechend negativen Presseechos Anfang nächsten Jahres noch einmal zu einer Beschleunigung der MIttelabflüsse kommt.