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Schock zum Jahresanfang?

Es ist noch nicht einmal einen Monat her, dass wir von der enttäuschenden Entwicklung der Unternehmenskredite in Deutschland berichtet haben (Zurück auf Null!). Damals verblieben wir mit der Hoffnung, dass der Januar besser werden könnte. Schließlich gehört er zu den saisonal stärksten Monaten. Dazu gleich mehr…

Das Wachstum gegenüber dem Vorjahr ist im Januar auf minus 0,41 % gefallen. Wir ringen immer noch mit uns, ob wir nicht auch „abgestürzt“ hätten sagen können. Schließlich lag das Jahreswachstum noch im November einen Prozentpunkt höher, was bei quasi Nullwachstum seit zweieinhalb Jahren vielleicht schon einem Absturz gleichkäme. Als nüchterne Analysten haben wir uns dann aber doch für „gefallen“ entschieden.

Aber zurück zu besseren oder normalen Zeiten. Im langfristigen Durchschnitt legt der Januar um 0,54 % gegenüber dem Vormonat zu. Mit November (+0,57 %) und Februar (+0,54 %) ist er daher einer der stärksten Monate des Jahres. Man könnte auch sagen: Zu Beginn des Jahres findet normalerweise ein veritabler saisonaler Aufschwung statt. Allerdings startet 2026 nicht normal, denn der Januarwert lag mit minus 0,09 % sogar unter dem schwachen Dezemberwert. Man könnte auch sagen: Der saisonale Aufschwung fällt bislang aus!

Die Hoffnung auf den Aufschwung bei Unternehmenskrediten müssen wir insofern um (mindestens) einen Monat verschieben.

 

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