Kaum Besserung bei Mittelabflüssen
Im Februar 2026 verzeichneten offene Publikumsimmobilienfonds Nettomittelabflüsse von 694 Millionen Euro. Sie lagen damit zwar erwartungsgemäß unter den Rekordabflüssen aus dem Dezember, aber immer noch auf sehr hohem Niveau. Insgesamt summieren sich die Abflüsse damit mittlerweile auf 15,4 Milliarden Euro.
Die Mittelrückflüsse, also die Rückgabe von Fondsanteilen brutto, gingen mit 865 Millionen Euro ebenfalls zurück. Der Bruttofondsabsatz fiel im selben Zeitraum auf 171 Millionen Euro und damit auf einen der niedrigsten Werte aller Zeiten. Bereinigt um Sparpläne und automatische Wiederanlagen von Ausschüttungen existiert weiterhin kein Fondsabsatz.
Die Verbesserung im Februar ist eher bescheiden ausgefallen. Entscheidend ist jetzt, ob es in den nächsten Monaten zu einer deutlichen Besserung kommt oder ob die aktuelle Situation zumindest kurzfristig ein temporäres neues Normalniveau darstellt. Aufgrund der zwölfmonatigen Kündigungsfrist könnte es zudem sein, dass es infolge der kürzlich eingetretenen Fondsschließungen und des entsprechend negativen Presseechos Anfang nächsten Jahres noch einmal zu einer Beschleunigung der MIttelabflüsse kommt.